Rolf-Watter Leichttahletik-Sportfest Regensburg


Ein großer Teil der Bayerischen Leichtathletik-Elite traf sich zum Saisoneinstand beim Rolf-Watter Sportfest in Regensburg. Auch vom TSV Bad Kissingen nahmen wieder einige Leichtathleten an diesem Meeting teil und zeigten trotz der empfindlich kalten Temperaturen recht ansprechende Leistungen.
Lisa Hofmann ging über 400 Meter Hürden der weiblichen Jugend A an den Start. Nach gutem Beginn hatte sie an zwei Hürden leichte Probleme und verlor entscheidend an Geschwindigkeit. Mit ihrem Sieg in 61,16 Sekunden war sie deshalb noch ganz zufrieden, zumal ihre Zeit gleichzeitig eine neue Deutsche Jugend-Jahresbestleistung bedeutet. Zur in naher Zukunft angestrebten Norm für die Teilnahme an den U-20-Weltmeisterschaften fehlten ihr gerade einmal 1,5 Sekunden. Angesichts des frühen Zeitpunkts und der Kälte in der Donaustadt eine durchaus machbare Aufgabe für die 18-Jährige Bad Kissingerin, die dafür noch gut acht Wochen Zeit hat.  
Teamkollegin Fabienne Röschel lief die 400 Meter Hürden in 68,89 Sekunden und wurde damit Zweite der Jugend A. Isabell Hergenröther
Auf den Silberplatz landete auch die B-Jugendliche Isabell Hergenröther bei ihrem Debüt auf der 400 Meter langen Hürdendistanz. Die letztjährige Bayerische Schülermeisterin über 300-Meter-Hürden lief das Rennen viel zu passiv und war nach ihren 65,62 Sekunden im Ziel nicht großartig außer Puste. Für die Fahrkarte zur Deutschen Jugendmeisterschaft, die im August in Ulm stattfinden, reichte die Zeit aber allemal. Isabell Hergenröther entschloss sich anschließend noch kurzfristig für einen Start im Sprint über 200 Meter. Hier lief sie dann zur Hochform auf und pulverisierte ihren bisherigen Hausrekord um rund eine halbe Sekunde. In sehr guten 25,76 Sekunden belegte sie den zweiten Rang und verpasste die DM-Norm im Sprint nur um 6 Hundertstel Sekunden.
Clemens Booms, der erst seit einem Jahr ernsthaft Leichtathletik betreibt, startete in Regensburg über 800 Meter der Jugend A. Clemens BoomsIm ersten von zwei Zeitendläufen lief er taktisch klug im Feld mit, ohne aber den Kontakt zur Spitze zu verlieren. Als das Feld von zwölf Läufern auf die Zielgeraden einbog, spielte der TSVler seine Sprintqualitäten aus und gewann diesen Zeitlauf. In der Addition der beiden Läufe wurde es am Ende der vierte Rang. In 2:04,60 Minuten verbesserte er allerdings seine bisherige Bestzeit erheblich und qualifizierte sich damit erstmals für die Bayerischen Jugend-Meisterschaften.